Hinter der im typischen Beamtendeutsch etwas sperrigen Bezeichnung steckt die geplante Zulassung von erneuerbaren Dieselkraftstoffen, die – wie im Falle von Neste MY Renewable Diesel – bis zu 90 Prozent weniger CO2 über den Gesamtlebenszyklus emittieren im Vergleich zu fossilem Diesel. Ebenso geht es um den von den Mineralölverbänden ins Spiel gebrachten Entfall der Schutzsorte E5 an deutschen Tankstellen.
Wir informieren Sie, welche Möglichkeiten bereits jetzt unter Nutzung der bisherigen Tankstellen-Infrastruktur bestehen, um den CO2-Ausstoß im Verkehrssektor signifikant zu senken. Oder um es anders auszudrücken: Was wir in Zukunft tanken werden!
Eine Option wird die Nutzung von HVO-Kraftstoffen im Schwerlastverkehr sein, eine weitere die Erfüllung des Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungsgesetzes (CVD). Ebenso existiert schon heute die Möglichkeit der Nutzung von Ottokraftstoffen mit erhöhtem Ethanolgehalt von bis zu 20%, die in anderen Ländern bereits erfolgreich praktiziert wird. Außerdem stellen wir den Digital Fuels Twin vor – ein Tool, das CO2-Werte sowie weitere technische Eigenschaften des Kraftstoffs von seiner Entstehung bis hin zur Verwendung belastbar dokumentiert und sich damit für vielfältige künftige Anwendungen eignet – von der Übernahme in die unternehmenseigenen CO2-Bilanzen über die Lkw-Maut bis hin zur Übergabe der Parameter an das Motorsteuergerät des jeweiligen Fahrzeugs, um durch exaktere vorprogrammierte innermotorische Verbrennung die Emissionen zu reduzieren.
Branchenvertreter, Kraftstoffhersteller sowie unabhängige Kraftstoffexperten informieren aus erster Hand und stehen für vertiefende Fragestellungen zur Verfügung.